Movember

November 28, 2008 – 8:18 pm

Auf mehrfachen Wunsch presentiere ich hier meine Movember- Entwicklung. Movember setzt sich aus der Kurzform für Moustache -> Mo und November zusammen. Es gibt Australien im November eine Menge Events, welche Spenden sammeln für männliche Krankheiten. Seinen Schnorres wachsen zu lassen ist ein Art Solidaritätsbekundung!

Incredible Midsemsterbreak Roadtrip II

November 8, 2008 – 3:14 pm

Airlie Beach: Wir hatten einen Platz auf einem Boot mit dem Namen Apollo gechartert. Die Apollo ist eine ehmalige Renn-Yacht mit 4 Crew-Mitglieder, welche nun mit Backpackern und Studenten vollgestopft wird, um diese durch die unglaublichen Whitsunday Islands zu schippern. Am ersten Tag ging es direkt zum Tauchen und Schnorcheln. Für mich eine komplett neue Erfahrung, da ich mich noch nie großartig unter Wasser bewegt hatte. Nach kurzer Einführung wurde auch mir klar, dass es beim Tauchen nur wenige (aber wichtige) Regeln gibt und dass das ganze keine Rocket Science ist. Trotzdem fühlte ich mich kurzfristig unwohl, als hinter mir ein ca 1m großer Fisch erschien, den Tauchguide Tane als Mick Jagger vorstellte und behauptete der Fisch würde ihn erkennen… Leider hatte bei dem Tauchgang mit Flasche keine Kamera dabei. Zurück am Strand (welcher komplett aus abgestorbenen Korallen bestand) wurden die Taucherflaschen gegen Schnorchel-Equipment getauscht und das Foto-Shooting konnte beginnen. Ich denke die Bilder sprechen (mal wieder) für sich.

Das Essen auf dem Schiff war ziemlich gut aber ein wenig zu knapp bemessen. Wie kann man der Meinung sein, ein Nudelsalat mit 3kg Nudel reicht für 28 Leute?!? Die Mitreisenden waren bunt gemischt: Canadier, Iren, Franzosen, Norweger (die dürfen nicht fehlen!! …), der einsame Brite und wir Deutschsprachigen. Am nächsten Tag ging es nach Whitehaven Beach und da ist der Name Programm! Der Sand ist weiß! Sehr weiß! Und der Verbauch an Sonnenmilch war enorm. Sollte man irgendwie in Australien an der Ostküste sein, ist dieser Strand ein Muss! Abends hat uns der Skipper an einer Bar mitten im Nirgendwo abgesetzt um Fabians Geburtstag zu feiern. Nach wenig Schlaf wollte Madame Skipper (Heidi) uns am dritten und letzten Tag wohl zeigen was in diesem Boot steckt und wir hatten Glück, dass der Wind mitspielte! Wir mussten uns komplett auf eine Seite setzen, während sie das Teil in den vollen Wind setzte. Die Neigung des Bootes betrug zeitweise gute 45°, dies war schwer auf den Bildern festzuhalten aber eine sehr interessante und beeindruckende Erfahrung! Zurück in Airlie verabschiedeten wir uns von der Crew und bekamen unsere Schuhe wieder.

Abends hatten wir ein großartiges BBQ an einem der öffentlichen Plätzen in Airlie Beach, danach trennten sich unsere Wege da wir unser Auto ja wieder nach Brisbane zurückfahren mussten, die Anderen mit gemieteten Autos Richtung Cairns weiter sind um von dort einen Flieger zu nehmen! Auf dem Rückweg fanden wir einen großartigen Zeltplatz direkt am Meer in 1770 welcher leider schon komplett voll war. Trotz des Ärgers hatten wir in Agnes Waters einen großartigen Surftag und waren frisch für den nächsten Tag um ein paar Kilometer zu machen! Zum Ende unseres Trips waren wir noch in Noosa surfen um dann Abends völlig erschöpft in Brisbane anzukommen. Wir hatten uns auf dem gesamten Trip so gut wie nie verfahren, erst als wir ca 2km von unsere Wohnung waren, sind wir sinnloserweise nochmal komplett durch Brisbane gegurkt! Als wir es endlich in die Blackall Tce geschafft hatten, ist Fabian und mir aufgefallen, dass keiner einen Schlüssel dabei hatte und wir den landlord raustelefonieren mussten!

Alles in allem ein sehr genialer Trip mit vielen vielen Eindrücken und noch mehr Fotos! Ich habe versucht die Auswahl möglichst klein zu halten!

Incredible Midsemsterbreak Roadtrip I

October 28, 2008 – 6:13 pm

Die meisten werden bemerkt haben, dass ich nicht der zuverlässigste Blogschreiber bin?! Das hat mehrere Gründe, welche nicht näher erläutert werden =) Midsemester ist auch schon wieder ne Weile her!

In Australien macht man 2Wochen vor Semesterende einfach mal eine Woche Pause und nennt das Midsemester-Break?! Warum weiss keiner! Letzten Endes war uns das auch egal, so hatten wir Zeit und Grund uns in den Norden von Australien zu begeben! Norden ist eigentlich übertrieben, da die Distanzen in diesem Land unbeschreiblich groß sind! Los ging es in unserem Auto (Fabian, Jan und ich) am ersten Tag zum Surfen nach Maroochydore (gesprochen: Maruuschidor). Das Wetter war großartig, die Wellen waren es weniger: Der Wind kam von der Seite und die Wellen sind zu nahm am Strand gebrochen. Da wir aber wetsuits parat hatten, waren wir recht lange und geduldig im Wasser.

Gegen Nachmittag versuchten wir ein paar Kilometer zu machen um uns Abends mit den anderen Jungs aus unserem Haus zu treffen. Diese hatten waren mit JucyCamper unterwegs, um auch den vollen Flair von Bruce zu erfahren.

Geschlafen haben wir auf kostenlosen Campingplätzen, welche ca alle 150km direkt am Highway sind. Wir waren ziemlich frei von unserer Route, hatten nur die Vorgabe Sonntag um 19Uhr in Airlie Beach um für unser Boot einzuchecken (dazu später mehr). Wir sind Freitags früh losgefahren und von Brisbane nach Airlie sind es ca 1100km (in Aussie ein Katzensprung). So blieb genug Zeit immer mal wieder links und rechts vom Highway runterzufahren und sich die Landschaft oder die toten Kangaroos anzuschauen. Letztere sind mit die Hauptunfallursache auf dem Highway, weil die Viehcher öfters suizidale Versuche unternehmen, den Highway zu überqueren. Auch nicht ganz ungefährlich sind die Road-Trains, das sind riesige 40Tonnen Trucks, welche maßlos genervt von diversen Backpacker-Mobilen sind und diese auch mal mit 140kmh auf der Gegenspur überholen. Hatten diese Risiken aber alle sehr gut im Griff.

Sehr schön war ein Abstecher in den Eungella Nationalpark wo sich die Vegetation von jetzt auf nachher in einen Regenwald verändert. Sehr sehenswert war ein Wasserfall mitten in diesen Park, welche man nur mit einem 25min Fussmarsch ereichen konnte! Sehr klares und eiskaltes Wasser. Selbstverständlich mussten wir einige dieser Felsen erklimmen um an einen noch abgelegeneren Ort zu kommen. Denke die Bilder sprechen für sich. Am Nachmittag erreichten wir Airlie Beach von wo unser Boot am nächsten Tag ablegen sollte.

In der nächsten Ausgabe von “Was zur Hölle treibt der eigentlich da drüben?” erfahren sie warum Mick Jagger gefährlicher aussieht als es ist und warum eine wasserdichte Kamera sehr von Nutzen sein kann?!

Toyota Tarago - Das neue Allgemeinschaftsauto!?

September 22, 2008 – 7:44 pm

Wir haben es endlich geschafft uns ein Auto zu beschaffen!

Mit einem ortsansäßigen Autohändler namens Nick (mir fällt gerade auf, dass ich bis heute seinen Nachnamen nicht kenne?!?) hatten wir eines schönen Freitag mehrere Autoauktionen abgeklappert. Das war in sofern besonders, weil man da als normalsterblicher (ohne Auto-Händler-Lizenz) nicht reinkommt! Wir hatten das Glück diesen wunderschönen (siehe Bilder) Toyota Tarago abzustauben! Nick hat für uns alles erledigt: Registrierung, Motorcheck, Service etc! Ich war wirklich dankbar, da ich keinen Schimmer von Autos habe und Fabian an diesem Morgen sehr schlecht aussah, weil er wohl am Abend vorher was schlechtes gegessen hatte?!

Wer schon immer wissen wollte, in welchen Filmen ein Toyota Tarago auftaucht, findet hier seine Antwort!

Wer auf die Idee kommen sollte, sich in Brisbane ein Auto zu kaufen, sollte auf jeden Fall Nick anrufen!! Kontakt gibts bei mir!

Surfers Paradies

September 20, 2008 – 7:53 pm

Erster Trip an die Gold Coast war für mich eine Premiere: Fahren auf der linken Seite! Am Anfang kommt man sich ein wenig komisch vor, aber man gewöhnt sich erstaunlich schnell daran. Und nachdem man das zehnte mal den Scheibenwischer angemacht hat anstatt zu blinken, merkt man auch langsam, dass der Blinker auf der rechten Seite des Lenkrads ist! Überhaupt ist meiner Meinung das schwierigste, dass links von einem sehr viel mehr Auto ist als gewohnt! Diese Tatsache wäre auch beinahe dem linken Spiegel zum Verhängnis geworden!! Aber nur beinahe!! ;-)

In Surfers angekommen (der Ort heisst übrigens tatsächlich Surfers Paradies!) , haben wir erstmal unsere ViererZelle in einem Backpacker Hostel namens cheers bezogen, dann sofort ab an den Strand. Ich werde wohl nicht der größte Fan von Surfers. Der Strand und das Meer sind zwar sehr schön, dafür ist die Stadt umso hässlicher! Viele Australier bezeichnen Surfers als das Disneyland Australiens. Sehr viele Touristen, sehr viel FastFood, große Plattenbau ähnliche Häuser. Denke die Bilder sprechen für sich. Abends haben wir einen von dem Hostel organisierten Pub Crawl mitgemacht. Da wird man mit ca 100 Leuten von Bar zu Bar geschleust. Klingt bizarr …. ist es auch! Anfangs hatte man pro Bar gerade mal Zeit für ein Drink?! War dann aber trotzdem todeswitzig.

Am nächster Tag sind wir wieder zum Strand um mehr oder weniger auszunüchtern. Schliesslich sollte ich das Auto ja wieder sicher zurückfahren. Um den Mietwagen noch komplett auszureizen wollten wir dann noch ein wenig ins Landesinnere fahren, was sich schwieriger als erwartet rausstellte, wenn man einem Briten den Auftrag gibt nach dem Weg zu schauen! Nach einigen Umwegen haben es aber dann doch noch in ein Naturschutzgebiet geschafft, welches sich als relativ unspektakulät rausstellte, da die Vegetation sich nur geringfügig von der europäischen unterscheidet.

Letzten Endes habe ich es geschafft alle unbeschadet nach Brisbane zu bringen und das Auto ziemlich in einem Stück abzuliefern!

Vielen Dank an die hawaiianische Schmitt & Weidenauer Außenstelle für den netten Bilder Effekt!

House Warming Party

September 9, 2008 – 12:04 am

Kritik wurde von vielen Seiten angetragen und zur Kenntnis genommen! Durch mangelhafte Internetverbindung, Midsemester-Exams und Besuch von einem gewissen Flo, war ich ein wenig abgelenkt und bin nicht zum Blog-schreiben gekommen. Ich gelobe Besserung!!

Um uns auch wirklich in Brisbane und in unserer Wohnung einzuleben, musste selbstverständlich eine Party her. Unser Vermieter erzählte zwar was von verboten, aber wir waren der Meinung, dass es sich dabei eher um Richtlinien handelt! So kam es, dass über diverse Netzwerke jede Menge Leute eingeladen wurden. BYO versteht sich! Wir riefen, sie kamen und wie sie kamen! Ehe wir uns versehen hatten war die ganze Hütte voll und viel Spass. Das eine oder andere Drama gab es auch, weil ein Typ (der aussah wie die indische Version von Elvis) sich im Suff den Kopf geschlagen hat und uns den Boden vollblutete. Aber Hey?! Wozu hat man den 5 angehende Krankenschwestern im Haus!? Bei denen wurden sowohl die medizinische als auch ein paar Mutter-Instinkte geweckt! Der Knabe war also in guten Händen.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend mit vielen entspannten und interessanten Leuten.  Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass drei Canadier in ihrem Camper genau vor der Tür geschlafen hatten und uns sofort beim Aufräumen zur Hand gingen! (Also ich war da noch nicht wach …) Wir belohnten dies mit einem sonntäglichen BBQ.

Probleme hatten wir den Mittwoch drauf, als der Müll abgeholt werden sollte! Da es in Australien kein Pfand-System gibt hatten wir eine Unmenge an Müll, welche natürlich nicht in unsere Tonnen passte. Wir waren daher gezwungen die Müllmänner mit einem sixpack zu bestechen, was großartig geklappt hat! Danke Brisbane Garbage Service!

Der nächste Beitrag lässt nicht so lange auf sich warten! Er wird von unserem Kurztrip an die Gold Coast und meinen Fahrkünsten im Linksverkehr handeln!

QUT: Queensland University of Technology

August 7, 2008 – 12:16 pm

Die Uni an der Queensland University of Technology (kurz QUT) läuft bereits die dritte Woche und ich war nahezu in jeder Veranstaltung!! Meinen bereits in Deutschland festgelegten Stundenplan habe ich komplett umgeworfen. ZB war ich in einem Kurs der IT Fakultät mit dem vielversprechenden Namen: Fundamentals of Games Design eingeschrieben. Man könnte meinen, hier ginge es um Programmier- , Design- und Datenbank-Techniken, welchen man benötigt um Computer-Spiele zu entwickeln?! Tatsächlich aber war der erste Satz, den ich in der esrten Vorlesung zu hören bekam: “Wenn ihr glaubt, hier werden Spiele programmiert, dann seid ihr hier falsch!” . Ich blieb erstmal sitzen um rauszufinden was sie stattdessen machen. Heraus kam, dass man um den Kurs zu bestehen, ein beliebiges Spiel entwickeln muss, welches aber KEIN Computer-Spiel sein darf!!! Man bildet als Gruppen und erfindet ein Karten-, Brett- oder Sportspiel! Höchste Zeit mich höflich aus dem Kurs zu verabschieden, was ich dann auch tat …

Meine anderen Kurse sind alles Master-Kurse und vom Niveau her nicht bzw schwer mit Deutschland zu vergleichen. Hier ist alles viel mehr auf praktische Anwendung ausgelegt, während in Deutschland bzw an der Universität Mannheim doch alles sehr theoritisch gelehrt. Positiv hier ist, dass jeder Lecturer zu jeder Zeit ansprechbar ist und auch das Gespräch mit den Studenten sucht. Meine Kommilitonen sind die Bank durch Inder oder Chinesen, welche zwar nett aber kaum zu verstehen sind.

Unschlagbar ist Lage des Campus, da sich dieser direkt am Brisbane River befindet und ohne Grenze in einen botanischen Garten übergeht. Ebenso könnte mein (fast) täglicher Weg mit der City Cat Ferry schlimmer sein.

North Stradbroke Island

August 4, 2008 – 10:17 pm

Schon in Deutschland organisiert war der Trip nach North Stradbroke Island, welches eine Insel direkt vor Brisbane ist. Es wurden 99 (der 100ste ist auf dem Weg zum Bus zusammengeklappt) Internationals auf diese Insel gebracht und alphabetisch auf die Zimmer verteilt um die Leute schön durchzumischen. Dem späten Buchstaben meines Nachnamen verdankte ich eine Wohnung im 4ten (und höchsten) Stockwerk. Dies rief eine Menge Neid auf den Plan, da man auf Grund eines Mangroven Wald erst ab dem 4ten Stock diesen unglaublichen Meerblick hatte. In meinem Zimmer lagen noch ein Amerikaner (der aussah wie Vin Diesel …), ein Chinese aus Nürnberg und zwei Norweger. Alles zusammen eine witzige Truppe!

Es gab jede Menge Programm auf dem Plan. In Gruppen von 25 Leuten gingen wir Kayak fahren, Surfen und auf einen kleinen Hike um Flora und Fauna kennenzulernen. Unser Führer bei diesem behauptete ständig, das Wale im Meer zu sehen wären. Abgesehen von ein wenig Weißwater hat man aber nichts erkennen können!

Unser Surfspot war sehr anfängertauglich, dass wir uns am nächsten Tag gleich nochmal Boards geliehen hatten. Leider hatten wir da mit den Wellen weniger Glück. Es war dann doch zu flach. Alles in allem war es ein sehr gelungener Trip, was nicht nur mit dem großen Wetter-Glück zusammenhing!

15 Blackall Tce, 4169 East Brisbane

August 2, 2008 – 7:31 pm

… ist meine aktuelle Adresse! Eigentlich hatte ich mehr Glück als Verstand, da ich noch gar nicht aktiv auf Wohnungssuche war, als Fabian etwas gefunden hatte und mich anrief weil noch ein Raum frei war! Meine hochwichtige Orientierungsveranstaltung verlassend, sprang ich in das nächste Taxi um den Mietvertrag zu unterschreiben. Wohnungssuche für Internationals kann schon mal in Krieg ausarten!! (Danke Fabian!)

Es handelt sich um ein Shared House in dem bis jetzt 10 weitere Leute leben. Wir teilen uns zwei Bäder und eine sehr große Küche/Wohnzimmer. In der Miete enthalten ist Strom, Wasser, Internet, Waschmaschinen incl Waschmittel, Küchentücher, Klopapier und es kommt einmal die Woche jemand und macht den allgemeinen Bereich sauber(!). Bis zur Uni brauche ich mit Bus oder Fähre ca 30min (Nein, ich weiss noch nicht wie lange es zum Strand dauert!!!).

Meine Housemates sind (Gott sei Dank) ziemlich international: Ein Brite, Ein Össi, 5 Norwegerinnen (die alle Nursing studieren …) und 4 Deutsche (incl mir). Alles sehr entspannte Leute, so dass wir viel zusammen unterwegs sind. In unserer direkten Nachbarschaft haben wir den unglaublichstens BBQ-Store, den ich je gesehen habe, entdeckt! Was als Grund gereicht hatte um bei uns im Garten ein kleines BBQ zu veranstalten. Dabei haben wir die Bekanntschaft mit einigen noch nicht näher definierten tierischen Mitbewohnern gemacht. Unsere Nachbarn haben uns müde belächelt, weil wir das Vieh im Baum mehrmals fotografiert haben. Ist wohl so, als würde man in Deutschland eine Taube ablichten … War uns egal!

Ich hab schon ein paar Leute getroffen, die in nahezu rein deutschen Häusern wohnen, was ich mir sehr unspannend vorstelle! Da Mike (der Brite) ständig als House-Dictionary missbraucht wird, ist die Kommunikation bei uns doch sehr flüssig! Auch mein Norwegisch hat sich um ein paar Sätze erweitert!

Good Morning Brisbane

July 29, 2008 – 6:51 pm

Jeder Ausländer in Australien macht sich Sorgen von einem Hai gefressen zu werden, aber über zweifelhafte Fluglinien wie Air Niugini spricht niemand?! Wie dem auch sei: Ich bin irgendwie sicher in Brisbane gelandet!

Mein erster Weg ging zu einem Internet-Terminal um zu erfahren, dass meine Online-Buchung in dem Backpackers nicht geklappt hat. Trotzdem fuhr ich mit einem Shuttel zu Bunk Backpackers um Fabian und Ute zu treffen. Der Fahrer war, seinem Fahrstil nach zu urteilen, von allen guten Geistern verlassen (mittlerweile weiss ich, dass das der ortsansäßige Kamikaze-Stil wohl einfach zum Verkehr gehört …), denoch brachte er mich ins Valley.

Ich besorgte mir also eine andere Bleibe für die Nacht und bin dann mit Fabian erstmal ein Bier trinken gegangen! Für die nächsten zwei Tage hatte ich dann ein nettes Bett in einem gemischten 8ter Raum, in dem Schlaf nur mit diversen Hilfmitteln zu bekommen war.

Die Bilder sind bei meiner ersten Brisbane-Entdeckungs-Tour entstanden. Der erste Eindruck war sehr positiv, der Fluss hat eine Menge Charm und allgemein ist die Stadt für ihre Größe sehr grün. Fussgängerfreundlich ist allerdings etwas anderes. Da Brisbane River die Innenstadt (wie auch meinen QUT Campus) umschliesst, gehört die City Cat durchaus zu den üblichen öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch der Botanische Garten der direkt an den Gardens Point Campus grenzt, hat durchaus was für sich. Wenn man morgens verschlafen zu seinen Vorlesungen geht, sollte man schon aufpassen, dass man keinem Leguan auf den Schwanz tritt.