October 28, 2008 – 6:13 pm
Die meisten werden bemerkt haben, dass ich nicht der zuverlässigste Blogschreiber bin?! Das hat mehrere Gründe, welche nicht näher erläutert werden =) Midsemester ist auch schon wieder ne Weile her!
In Australien macht man 2Wochen vor Semesterende einfach mal eine Woche Pause und nennt das Midsemester-Break?! Warum weiss keiner! Letzten Endes war uns das auch egal, so hatten wir Zeit und Grund uns in den Norden von Australien zu begeben! Norden ist eigentlich übertrieben, da die Distanzen in diesem Land unbeschreiblich groß sind! Los ging es in unserem Auto (Fabian, Jan und ich) am ersten Tag zum Surfen nach Maroochydore (gesprochen: Maruuschidor). Das Wetter war großartig, die Wellen waren es weniger: Der Wind kam von der Seite und die Wellen sind zu nahm am Strand gebrochen. Da wir aber wetsuits parat hatten, waren wir recht lange und geduldig im Wasser.
Gegen Nachmittag versuchten wir ein paar Kilometer zu machen um uns Abends mit den anderen Jungs aus unserem Haus zu treffen. Diese hatten waren mit JucyCamper unterwegs, um auch den vollen Flair von Bruce zu erfahren.
Geschlafen haben wir auf kostenlosen Campingplätzen, welche ca alle 150km direkt am Highway sind. Wir waren ziemlich frei von unserer Route, hatten nur die Vorgabe Sonntag um 19Uhr in Airlie Beach um für unser Boot einzuchecken (dazu später mehr). Wir sind Freitags früh losgefahren und von Brisbane nach Airlie sind es ca 1100km (in Aussie ein Katzensprung). So blieb genug Zeit immer mal wieder links und rechts vom Highway runterzufahren und sich die Landschaft oder die toten Kangaroos anzuschauen. Letztere sind mit die Hauptunfallursache auf dem Highway, weil die Viehcher öfters suizidale Versuche unternehmen, den Highway zu überqueren. Auch nicht ganz ungefährlich sind die Road-Trains, das sind riesige 40Tonnen Trucks, welche maßlos genervt von diversen Backpacker-Mobilen sind und diese auch mal mit 140kmh auf der Gegenspur überholen. Hatten diese Risiken aber alle sehr gut im Griff.
Sehr schön war ein Abstecher in den Eungella Nationalpark wo sich die Vegetation von jetzt auf nachher in einen Regenwald verändert. Sehr sehenswert war ein Wasserfall mitten in diesen Park, welche man nur mit einem 25min Fussmarsch ereichen konnte! Sehr klares und eiskaltes Wasser. Selbstverständlich mussten wir einige dieser Felsen erklimmen um an einen noch abgelegeneren Ort zu kommen. Denke die Bilder sprechen für sich. Am Nachmittag erreichten wir Airlie Beach von wo unser Boot am nächsten Tag ablegen sollte.
In der nächsten Ausgabe von “Was zur Hölle treibt der eigentlich da drüben?” erfahren sie warum Mick Jagger gefährlicher aussieht als es ist und warum eine wasserdichte Kamera sehr von Nutzen sein kann?!
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